Warum Terminquoten als Versprechen wenig taugen
Jede Quote hängt davon ab, was überhaupt als Termin gezählt wird. Worauf Sie stattdessen achten sollten.
Terminquoten klingen nach Vergleichbarkeit, sind es aber selten. Wird jeder Rückruf, jedes „melden Sie sich in einem halben Jahr nochmal" als Termin gewertet, lässt sich fast jede Zahl darstellen. Wer Ihnen ohne Definition eine Quote nennt, verkauft Ihnen eine Rechengröße, keine Leistung.
Sinnvoll ist deshalb, vorher die Zähleinheit zu klären: Steht der Termin fest im Kalender? Ist der Gesprächspartner entscheidungsbefugt oder maßgeblich beteiligt? Gibt es ein bestätigtes Thema? Erst wenn das definiert ist, sagt eine Quote überhaupt etwas aus — und dann unterscheidet sie sich je nach Produkt, Preispunkt und Zielgruppe erheblich.
Der größte Hebel ist ohnehin selten das Skript, sondern die Zielliste: Je präziser die Segmentierung, desto besser das Ergebnis — bei gleichem Aufwand pro Gespräch. Fragen Sie einen Dienstleister lieber, wie er qualifiziert und was er nicht übergibt, als nach einer Prozentzahl.